Gürtelrose: wenn die Haut juckt und brennt

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Was genau ist Gürtelrose?

Die Gürtelrose ist eine sehr schmerzhafte Infektion, die oft durch Bakterien oder Viren verursacht wird. Die Erkrankung tritt an der Gürtellinie, bzw. an den Oberschenkeln und dem Gesäß auf. Die häufigste Form der Gürtelrose ist die Herpes Zoster Gürtelrose, die durch eine Virusinfektion ausgelöst wird. Die Erkrankung tritt meist bei Menschen im Alter zwischen 50 und 70 Jahren auf, kann aber auch jüngere Menschen betreffen.

Das Virus wird über direkten Hautkontakt oder Tröpfcheninfektion übertragen und verläuft in der Regel in drei Phasen:

  • In der ersten Phase treten meist schmerzhafte Schwellungen und Rötungen an den Haarwurzeln des betroffenen Bereichs auf (Prodromalphase).
  • In der zweiten Phase bilden sich Bläschen, die mit Flüssigkeit gefüllt sind (Bläschenphase).
  • Die letzte Phase ist die so genannte Narbenphase, in der die Bläschen abheilen.

Symptome

Die häufigsten Symptome von Gürtelrose sind Fieber, Müdigkeit und Schmerzen in der betroffenen Region des Körpers. Zusätzlich zu den Schmerzen kann es zu Hautausschlägen kommen, die normalerweise als Blasen am Rumpf, im Gesicht oder an den Extremitäten auftreten. Diese Blasen können eitrig werden und sich schließlich als braune Flecken oder Narben in der betroffenen Region ausbreiten. Darüber hinaus können Betroffene unter Kopfschmerzen, Muskelsteifheit und Schwitzattacken leiden.

Diagnostik

Die Diagnose einer Gürtelrose erfolgt meistens über den Hinweis der Patient:in oder durch einen Blick auf die betroffene Stelle. Um die Diagnose einer Gürtelrose zu bestätigen, muss eine Ärzt:in eine Reihe von Tests vornehmen. Dazu gehören Tests auf das Vorhandensein des VZV-Antikörpers im Blut sowie eine Untersuchung der Hautausschläge und/oder Blasen unter dem Mikroskop. Die Ärzt:in kann auch andere Tests wie einen Hautabstrich oder Kulturbestimmung empfehlen, um Virustypen zu identifizieren und zu bestimmen, ob es sich um Gürtelrose handelt.

Behandlung

Gürtelrose ist in der Regel mit antiviraler Medizin behandelbar. In manchen Fällen können Schmerzmittel verschrieben werden, um Beschwerden zu lindern. Symptome wie starker Juckreiz können teilweise durch Antihistaminika gedämpft werden. In schweren Fällen von Gürtelrose kann die Ärzt:in auch Kortison verschreiben; dies reduziert jedoch nicht nur den Juckreiz und die Schmerzen, sondern verringert auch die Anzahl der neu entstanden Blasenausschläge.

Wenn Sie an Gürtelrose leiden, sollten Sie auf jeden Fall regelmäßig ärztliche Kontrolluntersuchungen durchführen lassen, um den Verlauf Ihrer Erkrankung zu beobachten und weitere Komplikationen zu vermeiden.

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