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Das Herz, unser Lebensmotor, pumpt ca. 7.200 Liter Blut täglich durch unseren gesamten Organismus. In diesem Zusammenhang von großer Bedeutung: der Blutkreislauf.

 

Wofür ist der Blutkreislauf zuständig?

Seine Aufgabe besteht in erster Linie darin, die Zellen und Organe des Körpers jederzeit mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen und Abfälle des Stoffwechsels abzutransportieren. Dabei unterteilt man anatomisch in 2 Bereiche:

  • Der kleine Blutkreislauf ist ebenfalls als Lungenkreislauf bekannt, da er die Verbindung vom Herzen zur Lunge darstellt und für die Sauerstoffanreicherung des Blutes verantwortlich ist.
  • Der große Blutkreislauf (Körperkreislauf) ist für die Versorgung der Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen zuständig. Dieser Kreislauf wird von der stärkeren linken Herzhälfte gesteuert.

Über das Arteriensystem gelangt das sauerstoffreiche Blut vom Herz bis in die entferntesten Haargefäße, wo die Nährstoffe an die Zellen abgegeben werden. Im Austausch werden dort die Abfallstoffe vom Blut aufgenommen, über das Venensystem gesammelt und zum Herz zurückgeführt. Im Arteriensystem sind nur ca. 15% des gesamten Körperblutes in Umlauf. Etwa 85% der Blutmenge werden in den Venen gespeichert und dem Blutkreislauf bei Bedarf zugeführt. Venen sind deshalb bedeutend dehnbarer als Arterien. Das im Venensystem fließende Blut muss aus den Beinen entgegen der natürlichen Schwerkraft zurück zum Herzen transportiert werden. Dieser Vorgang ist vergleichbar mit einer Flasche, die zur Hälfte mit Wasser gefüllt ist. Liegt die Flasche horizontal, so verteilt sich das Wasser gleichmäßig. Hält man sie hingegen vertikal, sammelt sich das Wasser in der unteren Flaschenhälfte. Im aufrechten Stand ist somit der Venendruck aufgrund der Schwerkraft im Knöchelbereich am größten.

 

Welche Probleme können auftreten?

Kardiovaskuläre Erkrankungen sind weit verbreitet, in Industrieländern zählt der Herzinfarkt zu den häufigsten Todesursachen. Dieser entsteht, wenn sich in den Herzkranzgefäßen Kalk oder Fette (z.B. Cholesterin) ablagern. Infolge bilden sich Blutgerinnsel, die zu einer Verstopfung des Gefäßes führen und der Herzmuskel wird nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Das betroffene Herzmuskelgewebe stirbt ab und es kommt zum Herzinfarkt. Zu wenig Durchblutung ist allerdings nicht nur im Herzen gefährlich: Im Gehirn führt es zum Schlaganfall. Verstopft das Blut hingegen die Venen, verursachen diese Gerinnsel Thrombosen, z.B. in den Beinen oder Embolien, etwa in der Lunge.

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