"Prescan hat mein Leben gerettet!"

Der Glücks-Fall

Beim Treffen mit Johann und Bernhard Glück plaudern wir über vieles. Über gutes Essen, Geburtstage, und darüber, warum Vater und Sohn sich entschlossen haben, eine ganz private Krankengeschichte zu erzählen. Oder auch schlicht und einfach in Gesundheit zu investieren.

Johann „Hans“ Glück ist zu Besuch in Wien. Eigentlich ist er ja in Bregenz daheim, aber einen Abstecher nach Wien macht er immer wieder gerne. Etliche Jahre hat er hier verbracht, war „im Bankgeschäft“ tätig. Heute besucht er vor allem Sohn Bernhard und dessen Verlobte Vici. So wie dieser Tage auch.

Bernhard, 37, IT-Unternehmer und Vielreisender, hatte vor zwei Tagen Geburtstag und das wurde im Familienkreis natürlich gebührend gefeiert. Mit einem Besuch bei Meisterkoch Konstantin Filippou übrigens, einem der Wiener Lieblingsrestaurants von Bernhard. „Oh ja, wir gehen gern gut essen“,  sagt er dazu und gerät auch gleich ins Schwärmen über den unglaublichen Käse-Gang im Rahmen des  Geburtstagsmenüs. Nur beim Wein, da kenne er sich nicht so wirklich aus. Aber das ist dafür Vicis Domäne.

Senior Hans scherzt inzwischen über seinen Namen: „Wenn jemand diese Geschichte liest, wird er sich denken, das kann ja gar nicht stimmen – dass die auch noch ,Glück‘ heißen“, sagt er und lächelt verschmitzt.  „Wisst Ihr was? Ich bin auch noch ein Sonntagskind!“ Die beiden lachen. Herzlicher Humor ist Teil einer großen Verbundenheit zwischen Vater und Sohn. Man kann sie sehen, hören, spüren.

Im nächsten Augenblick wird Johann Glück dann ernst. „Wissen Sie, ich denke, es kann vielleicht helfen, Geschichten wie meine zu erzählen. Ich würde gerne Menschen motivieren, etwas zu unternehmen. Damit es dann für andere auch so gut ausgeht, wie für mich.“ Nachsatz: „Ich war nämlich so ein ganz typischer Mann, der nur zum Arzt gegangen ist, wenn es unbedingt sein musste.“

Das, was so gut ausgegangen ist, liegt mittlerweile drei Jahre zurück. Und es ist genau genommen Sohn Bernhard zu verdanken. Er war es, der den Vater lang und breit überredet hatte, sich endlich einmal gründlich durchchecken zu lassen und die umfassende Vorsorge-Untersuchung bei Prescan in Anspruch zu nehmen. „Es ging mir darum, medizinische Untersuchungen nach aktuellsten wissenschaftlichen Standards und auf höchstem Niveau durchführen zu lassen. Checks, die im Rahmen einer Kassenuntersuchung ohne konkreten Anlass schlicht und einfach nicht gemacht werden.“

Die Gründe, die es im Hause Glück gab, waren definitiv „nicht sehr konkret“: ein „seltsames Hüsteln” und ein „komisches G’fühl”. Beobachtungen und Annahmen, die im Normalfall nicht gerade zur Verordnung einer Magnetresonanztomographie führen. Bernhard Glück: „Mein Vater dachte, es sei eine verschleppte Verkühlung, aber ich war skeptisch  –  er war schließlich sein Leben lang Nichtraucher. Ich war unbedingt dafür, mehr zu unternehmen, als sich beim Hausarzt durchchecken und die üblichen Blutbefunde machen zu lassen. Ich wollte ein bildgebendes Verfahren, das konkret über den Zustand seiner Gesundheit Aufschluss gibt.“

Vater und Sohn vereinbarten also im Februar 2014 einen Termin zum Total Body Scan. Und ab dann ging es eigentlich Schlag auf Schlag. Im Rahmen des Thorax-CT wurde bei Johann Glück, damals 78, tatsächlich ein raumfordernder maligner Prozess im rechten Oberlappen entdeckt, ein Bronchial-Karzinom der Stufe 1. Es wurde als hochgradig suspekt eingestuft und man riet man ihm zum sofortigen Eingriff. Eine Woche später fand die endoskopische Operation statt, eine weiterführende Behandlung wie Bestrahlung oder Chemotherapie war nicht notwendig. Johann Glück sagt heute im Rückblick dazu: „Wissen Sie, es ist so schnell gegangen, dass ich gar nicht gleich mitbekommen habe, was das bedeutet. Eigentlich realisiere ich es erst jetzt manchmal so richtig, dass ich vermutlich nicht mehr da wäre, hätte mein Sohn nicht so hartnäckig darauf bestanden, diese Vorsorgeuntersuchungen so schnell wie möglich machen zu lassen …“

 

Aus fachlicher Sicht gilt es übrigens als außergewöhnlich, einen Tumor in diesem Stadium entdecken zu können, ohne nennenswerten Grund würde in dieser Beschwerdephase mit leichten und diffusen Symptomen auch kaum ein Mediziner zu einem MRT raten. Aber nur durch die Ergebnisse dieses  Verfahrens konnte letztendlich so schnell und lebensrettend reagiert werden. Dr. Bernadette Auer, Ärztin für Allgemeinmedizin analysiert: „Das Hauptproblem beim Bronchial-Karzinom ist, dass die Symptome sehr spät auftreten. Und dann ist es eigentlich schon zu spät.“

Bernhard Glück selbst war zu dem Zeitpunkt aufgrund seiner persönlichen Geschichte übrigens schon länger Kunde bei Prescan. „Das Thema Vor- oder auch Nachsorge begleitet mich bereits lange, da bei mir im Alter von 28 Jahren Hodenkrebs diagnostiziert worden war“, erzählt er freimütig. Auch damals war es vor allem seiner persönlichen Hartnäckigkeit zu verdanken, dass der Tumor rasch und erfolgreich behandelt  werden konnte. „Ich habe immer wieder andere Mediziner aufgesucht, bis ich Klarheit hatte. Denn der erste Arzt, bei dem ich war, hat gemeint, es sei nur eine Entzündung.“

Seit damals ist Bernhard nicht nur ein unglaublich informierter Patient  – „ich habe mir schon etliche Vorlesungen auf der Medizinuni angehört, ich will die Dinge verstehen!“ – sondern auch einer, der das spezielle Angebot der Prescan regelmäßig in Anspruch nimmt. Bernhard Glück lässt den Total Body Scan alle drei Jahre durchführen, ist von der unkomplizierten und hochprofessionellen Betreuung des Teams sehr angetan. „Ich halte diese Investition in meine Gesundheit einfach  für wichtig.“ Denn auch, wenn es mit Kosten verbunden ist, diese Beträge seien schließlich nichts im Vergleich zu den Kosten einer möglichen späteren Behandlung mit langen stationären Spitalsaufenthalten oder teuren Medikamenten. Ganz zu schweigen natürlich davon, was es für ihn persönlich wert sei, dass sein Vater einfach noch da ist …

Johann Glück ist heuer 81 Jahre alt. Und geradezu beneidenswert fit. Das ist gut so, denn schließlich findet wohl demnächst eine Hochzeit statt – und wer weiß, vielleicht kommen auch bald Enkelkinder. Ob es noch etwas gibt, das er gerne mitteilen möchte? „Dass ich sehr dankbar bin. Und, dass wir innerhalb der Familie oder des Freundeskreises  gut aufeinander achten und aufpassen sollten, kein Arzt kennt einen schließlich so gut. Und das ist der erste Schritt, damit man nichts übersieht. “