Starten Sie voller Energie in den Tag? Allerdings reicht es nicht einmal bis zum Schlafengehen. Sie merken, Sie haben sich verändert. Was ist seitdem anders in Ihrem System? Wie steht es um Ihren Cortisolspiegel?

So schaut es in Ihrem Inneren aus

Biochemische Botenstoffe steuern viele Vorgänge im Organismus, so auch wie der Körper mit Stress umgeht. Cortisol ist ein Langzeit-Stresshormon und lebenswichtig! Einmal gebildet, dauert es, bis es wieder abgebaut ist. Das ist kein Parameter, der sich schnell ändert, das heißt, er „schlägt nur an“ wenn der Organismus chronisch belastet ist und nicht nur eine stressige Woche durchkämpft hat.

So bestimmen Sie Ihren Cortisolspiegel

Für die Laboranalyse wird Speichel verwendet. Dies ist so unkompliziert das der Patient die Probe sogar selber abnehmen kann. Für den Tagesspiegel wird der Speichel um 8:00, 14:00 und 20:00 Uhr abgenommen.

Cortisolwerte folgen einem natürlichen (circadianen) Tagesrhythmus und schwanken daher je nach Tageszeit. Starke Belastung, keine Ruhephasen, ständiger Stress sowie Überkonsum an Kaffee und Alkohol beeinflussen den Tagesspiegel langfristig. Die rechtzeitige Analyse des Cortisolwertes kann einem Burnout entgegenwirken.

 

Erschöpft durch den Tag? Das muss nicht sein!

Der Cortisolwert am Morgen ist normal bis hoch, allerdings sinkt der Spiegel übermäßig ab, da dem Organismus untertags die Erholungspausen fehlen. Bei diesem Muster wurden bereits längerfristig übermäßig Ressourcen verbraucht. Kleine Pausen am Tag, kurze Meditationen oder Atemübungen können die Betroffenen schützen und den Ressourcenverbrauch wieder deutlich mindern.

Der Cortisol-Tagesspiegel ermöglicht eine objektive Einschätzung über den Erschöpfungszustand des Körpers und ist wegweisend in der Stresstherapie. Denn ist einmal die Biochemie (unter anderem Cortisol, aber auch Serotonin, Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin) betroffen, ist eine Substrat-Therapie notwendig, d.h. man ersetzt die fehlenden Substanzen mit bioidentischen Vorstufen oder man setzt sogenannte Neuromodulatoren ein um die hohen Werte abzudämpfen.

 

Pause ist nicht gleich Pause. Das Geheimnis der qualitativ hochwertigen, regenerativen Pause liegt in der Achtsamkeit (mindfulness).