Besonders in der kälteren Jahreszeit erkranken viele Menschen an virusbedingten Atemwegsinfekten. Betroffen ist davon unter anderem die Lunge, eines unserer größten lebensnotwendigen Organe und Hauptbestandteil des Atmungssystems. Auch das allgegenwärtige Coronavirus zählt zu jenen Krankheiten, welche die Lungenfunktion beeinträchtigen können.

 

Was verursachen Viren und Bakterien?


Bei leichten virusbedingten Atemwegserkrankungen wie einer Erkältung werden die oberen Atemwege durch Krankheitserreger befallen. Da die meisten Viruserkrankungen über Tröpfcheninfektion ausgelöst werden, sind die Hände, wenn sie in die Nähe der Schleimhäute im Gesicht gelangen, ein riskanter Übertragungsfaktor. Eine leichte Erkältung bringt meist unangenehme Symptome wie eine rinnende Nase und Husten mit sich, verläuft in der Regel aber harmlos und das betroffene Gewebe heilt ohne Folgen wieder ab. Durch die echte Grippe oder eine sehr hartnäckige Erkältung wird hingegen die Schleimhaut der Atemwegsorgane geschädigt, sodass zudem Bakterien der körpereigenen Schleimhaut-Flora eindringen und sich vermehren können. Abhängig von der Bakterie kann sich so aus der viralen Erkältung eine Entzündung der Nebenhöhlen, chronische Bronchitis oder Lungenentzündung entwickeln.

Bei einer Lungenentzündung handelt es sich um eine akute oder chronisch verlaufende Entzündung der Lungenbläschen und/oder des Lungengewebes. Meist wird sie von Bakterien (seltener von Viren) verursacht, folglich kommt es zu einer Anschwellung und vermehrten Durchblutung des betroffenen Areals. Die Erkrankung geht typischerweise mit einer Ansammlung von Flüssigkeit im Lungengewebe einher. Abhängig vom allgemeinen Gesundheitszustand und der Art des Erregers kann sich eine Lungenentzündung sehr unterschiedlich entwickeln. Etwa jede 7. Erkrankung muss stationär behandelt werden.

 

Wie kann ich das Ansteckungsrisiko minimieren?


Regelmäßiges und gründliches Händewaschen sowie Niesen und Husten in die Armbeuge (und nicht in die Hand) verhindern eine schnelle Verbreitung der Krankheitserreger. Wichtig ist außerdem, die Hände vom Gesicht weitestgehend fernzuhalten. Bakterien und Viren, die eventuell an den Händen haften, können ansonsten über die Schleimhäute an Augen, Mund und Nase in den Körper eindringen.

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