Husten, Unwohlsein und erhöhte Temperatur – auf den ersten Blick ähneln sich die typischen Symptome von Grippe und Erkältung (auch als grippaler Infekt bekannt) sehr. An welcher Erkrankung man tatsächlich leidet, erkennt man mithilfe folgender Anhaltspunkte.

Erreger und Auswirkungen

Obwohl beide Erkrankungen durch die Tröpfcheninfektion (Sprechen, Niesen oder Husten) übertragen werden, entstehen sie auf unterschiedliche Weise. Eine Erkältung bzw. ein grippaler Infekt ist zwar unangenehm, in der Regel jedoch harmlos. Auslöser sind verschiedene Erkältungsviren, von denen es etwa 200 Arten gibt. Sehr häufig stecken Rhinoviren dahinter. Die Symptome treten meist langsam auf, betroffen sind vor allem die Atemwege.

Eine Erkältung äußert sich meist durch:

• Erhöhte Temperatur
• Husten und Halsschmerzen
• Schnupfen bzw. rinnende Nase
• Kopfschmerzen

Eine Grippe tritt hingegen plötzlich auf und betrifft den gesamten Organismus. Es handelt sich um eine Viruserkrankung, hervorgerufen durch Influenzaviren, die das Immunsystem schwächt und bei Nichtbehandlung schwerwiegende Folgen mit sich bringen kann. Möglich ist etwa eine Entzündung des Herzmuskels oder eine Lungenentzündung. Menschen mit chronischen Erkrankungen oder im hohen Alter sind besonders gefährdet.

Die häufigsten Symptome einer Grippe sind:

• Fieber mit 38-40°C
• Schmerzhafter, trockener Husten
• Muskel- und Gliederschmerzen
• Kopfschmerzen und Schüttelfrost

Während man sich eine Erkältung das ganze Jahr über einfangen kann, ist die echte Grippe in Europa vor allem ein Winterproblem. Um gesundheitliche Folgen zu vermeiden, ist ein Arztbesuch bei Verdacht einer Grippe-Erkrankung unumgänglich.

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