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Als HWS, wie die Halswirbelsäule auch genannt wird, bezeichnet man den obersten und beweglichsten Abschnitt der Wirbelsäule. Dieser besteht aus 7 Halswirbeln, die den Schädel mit dem Rumpf verbinden. In erster Linie dient sie der Stützung und Stabilität des Kopfes, sie gibt die Bewegungen durch die Muskeln und Bänder an den Schädel weiter. Außerdem besteht die Aufgabe der HWS im Schutz des Rückenmarks und der aufsteigenden Blutgefäße. Wie in der gesamten Wirbelsäule liegen auch zwischen den einzelnen Halswirbeln die Bandscheiben.

 

Wie äußern sich Erkrankungen?

Schmerzen im Bereich der HWS sind sehr häufig zu beobachten und machen sich oft durch einen Schiefhals oder eine schräge Schonhaltung bemerkbar. Die bekanntesten Erkrankungen sind Traumen (z.B. nach einem Auffahrunfall), das HWS-Syndrom sowie degenerative Veränderungen. Zuletzt genannte degenerativ bedingte Veränderungen der HWS können zu einem Bandscheibenverschleiß oder -vorfall sowie zu einer Spinalkanalstenose (Verengung der HWS) führen. Weit verbreitet sind ebenfalls stressbedingte muskuläre Verspannungen, die Schmerzen im Nacken- und Halswirbelbereich hervorrufen. In diesem Zusammenhang handelt es sich oftmals um das sogenannte unspezifische HWS-Syndrom.

 

Was versteht man unter dem HWS-Syndrom?

Sind die Schmerzen auf sichtbare Veränderungen an Wirbeln, Wirbelgelenken oder Bandscheiben zurückzuführen, liegt ein spezifisches HWS-Syndrom vor. Auch das posttraumatische Syndrom nach einem Unfall (Schleudertrauma) fällt in diese Kategorie. Können jedoch keine Verletzungen oder Schäden an den Strukturen im oberen Rückenbereich festgestellt werden, spricht man von einem unspezifischen HWS-Syndrom. Hauptauslöser dieser Schmerzzustände ist heutzutage vor allem häufiges Sitzen – vor dem PC, im Auto, beim abendlichen Fernsehen – aber auch eine ungünstige Schlafposition kann die Ursache sein. In diesen Situationen wird der überstreckte Kopf zu wenig bewegt und die Muskeln vom Nacken bis zur Schulter verkürzen sich. Infolge wird im Oberkörper eine unnatürlich hohe Zugkraft nach vorne entfacht, sobald man sich wieder aufrichtet. Sind die Gelenke und Bandscheiben durch diese übermäßigen Spannungen gefährdet, verspürt man einen meist stechenden Schmerz im Nackenbereich. Nicht selten strahlt dieser zusätzlich in die Arme aus oder wird durch Kopfschmerzen begleitet.

Dehnübungen sollten deshalb regelmäßig in den Alltag integriert werden, um kurzzeitige Verspannungen und Schmerzen zu lösen und ihnen vorzubeugen. Stellen Sie eine Verschlechterung Ihres Zustandes fest, suchen Sie unbedingt Ihren Arzt auf, um mögliche Folgeschäden zu vermeiden.

 

Schon gewusst?

Unser Total Body Scan® wurde vor kurzem durch einen MRT-Scan der Halswirbelsäule ergänzt. Dabei wird die HWS auf Probleme, wie Bandscheibenvorfall, Trauma, Verengung, Verschleiß, HWS-Syndrom, etc. überprüft. Wir schauen noch genauer hin und Ihre Vorsorgeuntersuchung wird noch umfangreicher.

 

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