Oft verursachen Bandscheibenvorfälle keine Schmerzen. Sie werden zufällig bei Röntgenuntersuchungen entdeckt, ohne, dass der Patient etwas davon bemerkt hätte. Erst, wenn der Vorfall der Bandscheibe auf empfindliches Nervengewebe drückt, tauchen Beschwerden bzw. Schmerzen auf. Bewegung sowie die Stärkung der Rückenmuskulatur sind deshalb besonders wichtig, um die Elastizität der Wirbelsäule und der Bandscheiben zu erhalten. Sollten Sie vermehrt Rückenschmerzen und typische Anzeichen eines Bandscheibenvorfalls wahrnehmen, zögern Sie allerdings nicht, einen Arzt aufzusuchen. Vorsicht ist besser als Nachsicht!

So können Sie Beschwerden vorbeugen:

Richtiges Heben und Tragen

Besonders beim Aufheben und Tragen schwerer Gegenstände sollte man eine aufrechte Körperhaltung beibehalten. Wichtig ist, dass man den Gegenstand möglichst nahe am Körper hält – ansonsten erhöht man die Rückenbelastung. Beim Tragen die Last auf beiden Händen verteilen und ausbalancieren, um die Bandscheiben zu schonen.

Schlechte Sitzhaltung vermeiden

Im Durchschnitt verbringen wir zu viel Zeit im Sitzen – vor allem berufsbedingt vor dem Computer. Umso wichtiger ist deshalb die richtige Sitzhaltung. Achten Sie auf den passenden Abstand zum PC, einen geraden Rücken sowie die Position der Ober- und Unterschenkel im 90 Grad Winkel.

Training der Rückenmuskulatur

Etwa 80 Prozent aller Rückenschmerzen basieren auf einer zu schwachen Rückenmuskulatur. Der Schlüssel zum Erfolg für Rückengesundheit lautet also regelmäßiges Training. Schon 5 Minuten täglich reichen aus, um dem Rücken die nötige Aufmerksamkeit zu schenken.

Ab ins Wasser

Schwimmen ist die rückenfreundlichste Sportart, denn im Wasser verringert sich das eigene Körpergewicht um das Siebenfache. Achten Sie darauf, vermehrt am Rücken zu schwimmen oder zu kraulen – Brustschwimmen überstreckt die Nacken- und Lendenwirbelsäule.

Übergewicht reduzieren

Überschüssige Kilos belasten unsere Wirbelsäule zusätzlich. Bei Menschen mit Übergewicht verändert sich die Körperform, was eine Falschbelastung fördert. Folge ist die Degeneration der Bandscheiben.

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