FAQ: Häufig gestellte Fragen

Sollten Ihre Fragen hier nicht beantwortet werden oder Sie möchten eine unverbindliche telefonische Beratung, dann kontaktieren Sie uns. Wir helfen gerne persönlich weiter. 

Der Total Body Scan® besteht aus 3 radiologischen Teiluntersuchungen: MRT, Ultraschall und optional auch einer CT-Untersuchung. Bei der MRT- und Ultraschall-Untersuchung haben Sie keine Nebenwirkungen zu bedenken. Man nutzt hier als Technik Magnetfelder und Radiowellen. Die CT-Untersuchung arbeitet mit Röntgenstrahlung. Hier wird das sogenannte Low-Low-Dose-Verfahren angewendet, damit fällt die Strahlendosis sehr gering aus.

Die Untersuchungsdauer bewegt sich zwischen 1,5 und 3 Stunden und hängt von der Auswahl des Total Body Scan® Programms ab.

Das Untersuchungsprogramm Total Body Scan® Standard benötigt an Tag I ca. 90–120 min und an Tag II nochmals ca. 30 min.

Total Body Scan® Excellent: Nachdem eine Blutabnahme und Urinprobe schnell abgegeben sind müssen Sie lediglich mit ein paar zusätzlichen Minuten rechnen, also benötigen Sie an Tag I ca. 2 Stunden und an Tag II nochmals ca. 30 min für die Besprechung des ausführlichen Befundes.

Total Body Scan® Premium: Die drei zusätzlichen Herzuntersuchungen (EKG, Ergometrie (Belastungs-EKG) und Echokardiografie (Herzultraschall)) benötigen alleine schon ca. 1 Stunde zusätzlich. Rechnen Sie also mit ca. 3-3,5 Stunden an Tag I und an Tag II nochmals ca. 30 min für die Besprechung des ausführlichen Befundes benötigen.

Bitte teilen Sie uns dies bei der Terminvereinbarung mit. Wir sind bemüht, eine gute Lösung für Sie zu finden.

Die bildgebende Diagnostik ist für die Untersuchung des Magen-Darm-Traktes nicht geeignet. Eine Kolo- oder Gastroskopie ist hierfür besser geeignet, da sie aussagekräftigere Ergebnisse liefert.

Das 3 Tesla Gerät erzeugt genauere Bilder von Organen und weichem Gewebe als anderen Arten von MRT-Geräten. Somit ist eine höhere Diagnosesicherheit gegeben.

Die deutlich kürzere Untersuchungszeit trägt zusätzlich zum Wohlgefühl der Patient*innen bei.

Die größere Öffnung der neuartigen Tesla-3 MRT-Geräte bieten einen deutlichen Komfort. So wird eine Untersuchung auch für Patient*innen mit Platzangst nicht als einengend empfunden. Dies geschieht durch die variabel einstellbare Beleuchtung, Musik und Videoprojektion. Durch diese intelligente Lösung ist der Blick auf die Röhre nicht mehr vorhanden.

Wenn Sie Implantate und/ oder Metallkronen im Mund haben, ist dies kein Problem für die Untersuchung. Sie dürfen den MRT-Scanner jedoch erst 6 Wochen nach dem Einsetzen der Implantate und/ oder Kronen verwenden.

Nein, MRT-Untersuchungen können bei Prescan nicht durchgeführt werden, wenn Sie schwanger sind.

Während des MRT-Scans können Sie Unterwäsche, ein T-Shirt, eine Sporthose und Socken tragen. Bitte beachten Sie, dass darin absolut kein Metall vorhanden sein darf. Wenn sich in der Hose ein Reißverschluss befindet, dürfen Sie diese während der MRT-Untersuchungen nicht tragen. Für Frauen ist es wichtig zu wissen, dass Bügel-BHs während der MRT-Untersuchung nicht erlaubt sind. Ein Sport-BH ohne Verschluss ist eine mögliche Alternative.

Bitte geben Sie uns dies im Beratungsgespräch bekannt. Wir werden für Sie eine passende Lösung finden.

Das Tragen von Schmuck kann den MRT-Scan behindern und ist daher während der MRT-Untersuchung nicht zulässig. Bitte nehmen Sie Ihren Schmuck vor der Untersuchung ab.

Wenn Permanent Make-up und/ oder Tätowierungen länger als 12 Wochen alt sind, dann verursachen sie keine Probleme beim MRT-Scan.

Während der MRT-Untersuchung macht das MRT-Gerät Hunderte von Bildern Ihres Körpers. Der Scanner erzeugt während dieser Aufnahmen Lärm. Häufig wird dieses Geräusch mit einer Baustelle verglichen, auf der kontinuierlich gebaut wird. Um sicherzustellen, dass Sie den Lärm so wenig wie möglich als störend empfinden, erhalten Sie während der Untersuchung Kopfhörer mit Musik. 

Eine Computertomographie (CT) ist eine spezielle Art der Röntgenuntersuchung um Querschnittsaufnahmen zu machen. Dabei können Organe und Strukturen gut abgebildet werden. Dieses Schnittbilddiagnoseverfahren bietet auf diese Weise größere Klarheit und mehr Details über die inneren Organe, Knochen, Weichteilgewebe und Blutgefäße, als die normalen Röntgenuntersuchungen. CT-Untersuchungen werden im sog. Low-Low-Dose-Verfahren durchgeführt und sind strahlungsarm.

MRT-Scans werden mit einem Magnetresonanztomographen (MRT) erstellt. Das ist ein röhrenförmiges Gerät, ausgestattet mit elektrischen Spulen, die ein pulsierendes Magnetfeld und Radiowellen erzeugen. Die MRT ist besonders gut geeignet für Untersuchungen von weichem Gewebe wie Gehirn, Herz, Brüste oder Bauchorgane. Auch Bandscheiben, Gelenke, Muskeln oder Blutgefäße können mit der MRT gut dargestellt und untersucht werden. Anders als bei der Computertomographie (CT) ist der Körper dabei keiner Strahlenbelastung ausgesetzt.

Ja, die Blutabnahme sollte nüchtern erfolgen, das heißt, Sie sollten am Tag der Blutabnahme weder essen noch trinken. Ein Glas Wasser ist erlaubt. Vorher eingenommene Speisen/Getränke haben einen Einfluss z.B. auf den Blutzuckerspiegel und erschweren die Interpretation des Blutzuckerwertes in Folge.

Das ist kein Problem, bitte geben Sie uns dies bei der Terminvereinbarung bekannt. Wir werden Ihr Vorsorgeprogramm dementsprechend organisieren.

In der Regel gelten Blutbefunde als aktuell, sofern Sie nicht älter als 3 Monate sind. Sollten Sie aktuelle Blutbefunde aufliegen haben, können Sie diese gerne mitbringen, unser Arzt wird diese für seine Beurteilung heranziehen.

Bitte geben Sie uns dies bei der Terminvereinbarung bekannt. Wir sind bemüht, eine individuelle Lösung für Sie zu finden.

Nach dem Befundgespräch erhalten Sie Ihre Bilder der radiologischen Untersuchungen digital, sowie einen schriftlichen Abschlussbericht.

Da Ihre Untersuchung in Österreich durchgeführt wurde, wird der Befund in deutscher Sprache verfasst. Auf Ihren Wunsch kümmern wir uns gerne um die Übersetzung Ihres Befunds. Bitte beachten Sie, dass eine Übersetzung mit zusätzlichen Kosten verbunden ist.

Unsere unabhängigen, kooperierenden Ärzt*innen wissen sehr gut, wie man zwischen schwerwiegenden Anomalien und harmlosen Fällen unterscheidet. Auch wenn ein negatives Ergebnis vorliegt ist es wichtig, Bescheid zu wissen. So kann kostbare Zeit für eine Therapie gewonnen werden.

Grundsätzlich alle zwei Jahre. Allerdings kann das je nach Patienten abweichen. Zum Beispiel, wenn etwas gefunden wird, dass eine engmaschigere Kontrolle benötigt. Das wäre z.B. eine Zyste. Hier wäre eine Kontrolluntersuchung nach 6 Monaten notwendig. Aber aus dem reinen Präventionsgedanken alle 2 Jahre.

Häufig sehen wir beim Total Body Scan erhöhte Cholesterinwerte oder erste Veränderungen an Gefäßen und Herz, aus denen sich sehr konkrete Empfehlungen ableiten lassen. Auch Zysten in der Bauchspeicheldrüse oder altersbedingte Veränderungen der Wirbelsäule treten regelmäßig auf. Schwerwiegendere Befunde sind insgesamt selten – genau deshalb ist Früherkennung so wertvoll.

Ja, gepaart mit dem Ergebnis des Total Body Scan bei der Carotis und dem Herzen lassen sich da konkrete Empfehlungen ableiten. Das hat dann schon eine gewichtige Aussagekraft hinsichtlich Schlaganfall und Herzinfarkt Prävention.

Ja, besonders dann kann der Total Body Scan sinnvoll sein. Wenn kleine Veränderungen früh erkannt werden, sind die Behandlungsmöglichkeiten oft besser und schonender. Diese Veränderungen können im Körper lange unbemerkt bleiben. Ziel ist es, Risiken früh zu erkennen und rechtzeitig etwas für die Gesundheit zu tun, um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen.

Ja, Zysten sind sichtbar, gerade in der Bauchspeicheldrüse. Das ist besonders wichtig in der Tumorprävention. Die Einschätzung der Zysten wird mit dem radiologischen Spezialisten abgeklärt, um dementsprechend auch die regelmäßige Vorsorge in den richtigen Intervallen mit den richtigen Untersuchungen anzustoßen.

Ja, diese sind tatsächlich sehr häufig, das liegt hauptsächlich daran, dass wir vermehrt sitzenden Tätigkeiten nachgehen. Die Veränderungen der Wirbelsäule sind meist harmlos und eine Alterserscheinung. Allerdings kann der Total Body Scan um einen Wirbelscan erweitert werden, um eine genaue Diagnose schmerzender Bandscheiben zu treffen.

Ja, genau dafür wurde der Total Body Scan entwickelt: um schwere Erkrankungen wie Krebs, Schlaganfall oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen möglichst früh zu erkennen. Schwerwiegende Befunde sind insgesamt selten – statistisch findet man bei etwa 2 von 100 Patienten eine ernstere Veränderung. Umso wichtiger ist die Früherkennung, denn je früher eine Erkrankung entdeckt wird, desto besser sind in vielen Fällen die Behandlungsmöglichkeiten.

Ja, für Patienten, die in der Familie Krebs, Schlaganfälle oder Herz-Kreislauferkrankungen haben, die also genetisch vorbelastet sind, und jünger als 40 Jahre alt sind. Da ist der Total Body Scan ein guter Wegbegleiter, um das Risiko besser einzuschätzen und eingreifen zu können, noch bevor Symptome entstehen können. Besonders in diesen Fällen gibt der Total Body Scan dem Patienten Sicherheit.

Ja, der Total Body Scan ist eine umfassende Vorsorgeuntersuchung, die gezielt darauf ausgelegt ist, frühe Anzeichen der häufigsten schwerwiegenden Erkrankungen der westlichen Welt – insbesondere Krebs, Schlaganfall und Herz-Kreislauf-Erkrankungen – frühzeitig zu erkennen. Durch die Kombination modernster diagnostischer Verfahren geht er deutlich über eine herkömmliche Gesundheitsuntersuchung hinaus.

Mit dem Untersuchungsprogramm Total Body Scan Premium profitieren Patienten zusätzlich von erweiterten Laboranalysen und weiterführenden Herzuntersuchungen. Dadurch wird klassische Vorsorge medizinisch auf ein deutlich höheres diagnostisches Niveau gehoben und ermöglicht eine noch präzisere Einschätzung des individuellen Gesundheitszustands.

Grundsätzlich empfehlen die Ärzte der Prescan den Total Body Scan als Prävention ab 40 Jahren.

Ja, besonders für Menschen, die langfristig gesund, leistungsfähig und aktiv bleiben möchten, schafft der Total Body Scan eine wichtige Basis. Er analysiert und beurteilt den aktuellen Gesundheitszustand der Organe und des Körpers umfassend. Denn nachhaltige Longevity beginnt mit und in einem gesunden Körper – je früher mögliche Risiken erkannt werden, desto gezielter kann man mit Prävention und einem gesunden Lebensstil darauf aufbauen. Und desto höher ist die Erfolgsaussicht, dass Longevity Maßnahmen greifen und zum Ziel führen.

Unterschiedliche Organsysteme stellen unterschiedliche Anforderungen an die Bildgebung und Diagnostik. Deshalb wählen wir für jedes Organ die jeweils medizinisch sensitivste Untersuchungsmethode nach aktuellem wissenschaftlichem Standard aus. Das ist zeitlich und diagnostisch aufwendiger, ermöglicht jedoch eine deutlich höhere Aussagekraft der Ergebnisse.

So erfolgt beispielsweise die Beurteilung des Herzens mittels Kalzium-Score in der Computertomographie, die Darstellung der Halsschlagadern mittels MRT, die Untersuchung der Schilddrüse per Ultraschall und die Diagnostik der Lunge wiederum mittels Computertomographie.

Nur durch diese differenzierte Herangehensweise lässt sich für jedes Organ die bestmögliche diagnostische Qualität erreichen. Ein pauschaler „One-fits-all“-Ansatz mit nur einer Untersuchungsmethode kann hingegen eine trügerische Sicherheit vermitteln und relevante Veränderungen unter Umständen übersehen.

Ja, und dieser Unterschied ist medizinisch sehr relevant. Beim Total Body Scan wird jedes Organ mit der jeweils diagnostisch sinnvollsten und wissenschaftlich etablierten Untersuchungsmethode untersucht. Dabei orientiert sich Prescan an den aktuellen medizinischen Standards und der höchsten diagnostischen Sensitivität für das jeweilige Organsystem.

Das bedeutet: Für bestimmte Fragestellungen ist eine Computertomographie überlegen, für andere ein MRT oder Ultraschall. Deshalb kombiniert der Total Body Scan unterschiedliche bildgebende Verfahren, um für jedes Organ die bestmögliche Aussagekraft zu erreichen. Dieser Ansatz ist diagnostisch aufwendiger, ermöglicht jedoch eine deutlich präzisere Prävention und Früherkennung.

Ein reines Ganzkörper-MRT verfolgt hingegen einen „One-fits-all“-Ansatz, bei dem ausschließlich die Magnetresonanztomographie eingesetzt wird. Obwohl das MRT ein sehr wertvolles Verfahren ist, eignet es sich nicht für alle Organe und Fragestellungen gleichermaßen optimal. Dadurch können relevante Veränderungen unter Umständen weniger sensitiv erkannt oder übersehen werden.

Entscheidend ist daher nicht nur, dass untersucht wird, sondern wie untersucht wird. Aus präventivmedizinischer Sicht sollte die diagnostische Qualität immer Vorrang vor Zeit- oder Kosteneffizienz haben.

Ja, ist er. Ein Calcium Score (Koronarkalk-Score) ist eine spezielle Untersuchung der Herzkranzgefäße mittels Computertomographie (CT). Dabei wird gemessen, ob und wie viel Kalk sich bereits in den Gefäßen befindet. Gerade für Patienten, die erhöhte Blutfette haben (ein Risikofaktor für Verkalkungen der Gefäße), ist diese ergänzende Aussage für die weitere medizinische Vorgehensweise ganz wesentlich. Denn so erhält man eine deutlich aussagekräftigere Einschätzung der Herzgesundheit.

Diese Kalkablagerungen sind ein Hinweis auf Arteriosklerose – also Gefäßverkalkungen – und können ein frühes Zeichen für ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt oder andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein, noch bevor Beschwerden auftreten.

Der Vorteil des Calcium Scores liegt darin, dass er sehr früh Hinweise auf Veränderungen der Herzgefäße gibt und dadurch eine bessere individuelle Risikoeinschätzung ermöglicht.

Ja, der Total Body Scan kann Tumore und andere auffällige Veränderungen bereits in frühen Stadien sichtbar machen. Die eingesetzten bildgebenden Verfahren sind darauf ausgelegt, selbst kleine Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen. Werden verdächtige Befunde festgestellt, erfolgt die Beurteilung durch erfahrene radiologische Spezialisten, um das weitere Vorgehen gezielt abzuklären.

Gerade in der Onkologie gilt: Je früher eine Erkrankung erkannt wird, desto besser sind in vielen Fällen die Behandlungs- und Heilungschancen. Eine frühe Diagnose ermöglicht Patienten außerdem, notwendige weitere Untersuchungen und Therapieentscheidungen ohne akuten Zeitdruck zu planen und die bestmögliche medizinische Betreuung auszuwählen.

Viele Krebserkrankungen verursachen erst spät Symptome. Zu diesem Zeitpunkt ist die Erkrankung häufig bereits weiter fortgeschritten und die therapeutischen Möglichkeiten können eingeschränkter sein. Ziel der Prävention ist es daher, mögliche Veränderungen möglichst früh zu erkennen – idealerweise noch bevor Beschwerden entstehen.

Besonders sinnvoll ist der Total Body Scan für Menschen mit familiärer Vorbelastung, beispielsweise wenn in der Familie bereits Krebsfälle aufgetreten sind. In solchen Fällen besteht häufig ein erhöhtes persönliches Risiko. Der Total Body Scan erkennt frühzeitig mögliche Veränderungen und ermöglicht eine individuell angepasste Vorsorge. Gleichzeitig gibt er vielen Patienten ein großes Gefühl von Sicherheit und Leichtigkeit, weil sie ihren Gesundheitszustand besser einschätzen können und nicht dauerhaft mit der Unsicherheit leben müssen, ob unbemerkte Erkrankungen vorliegen.

Wichtig ist dabei auch: Schwerwiegende Befunde sind insgesamt selten. Nur bei einem kleinen Teil der untersuchten Patienten zeigt sich tatsächlich eine ernsthafte Erkrankung, die ein unmittelbares medizinisches Eingreifen erforderlich macht.

Ja, der Total Body Scan leistet einen wichtigen Beitrag zur individuellen Schlaganfall-Prävention. Bestandteil des Untersuchungsprogramms sind unter anderem ein MRT des Schädels, die Darstellung der Halsschlagadern im MRT (Carotis) sowie ein CT-basierter Calcium Score des Herzens zur Beurteilung der Gefäßgesundheit. Ergänzt durch Laborwerte und weitere medizinische Daten entsteht daraus ein umfassendes Bild des persönlichen Herz-Kreislauf- und Schlaganfallrisikos.

Auf Basis dieser Ergebnisse kann der betreuende Arzt das individuelle Risiko besser einschätzen und gemeinsam mit dem Patienten gezielte Präventionsmaßnahmen erarbeiten – beispielsweise Anpassungen des Lebensstils oder, wenn medizinisch sinnvoll, eine medikamentöse Therapie.

Der Total Body Scan ermöglicht somit eine fundierte IST-Analyse und eine darauf abgestimmte Vorsorgestrategie. Besonders für Menschen mit familiärer Vorbelastung oder bereits erlebten Schlaganfällen kann dies ein großes Gefühl von Sicherheit geben und helfen, gesundheitliche Risiken frühzeitig im Blick zu behalten.

Ja, insbesondere bei Bluthochdruck liefert der Total Body Scan eine wertvolle medizinische Einschätzung. Dauerhaft erhöhter Blutdruck belastet vor allem Herz und Gefäße. Das Herz muss kontinuierlich gegen einen erhöhten Widerstand arbeiten, wodurch sich der Herzmuskel mit der Zeit verdicken und langfristig in seiner Funktion beeinträchtigt werden kann. Gleichzeitig entstehen an den Gefäßwänden mikroskopische Schäden, die Ablagerungen und Gefäßverkalkungen begünstigen.

Im Rahmen des Total Body Scan werden unter anderem das Herz mittels CT-Calcium-Score sowie die hirnversorgenden Gefäße und das Gehirn mittels MRT untersucht. Dadurch können frühe Veränderungen und individuelle Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Schlaganfälle erkannt werden, noch bevor Beschwerden auftreten.

Der große Vorteil: Bluthochdruck lässt sich in vielen Fällen sehr gut beeinflussen – durch Bewegung, Ernährung, Stressreduktion, ausreichend Schlaf und gegebenenfalls medikamentöse Therapie. Der Total Body Scan liefert dabei eine fundierte IST-Analyse des aktuellen Gesundheitszustands und schafft eine verlässliche Grundlage, um gezielte therapeutische und präventive Maßnahmen darauf aufzubauen.

Ja, der Total Body Scan nutzt bildgebende Verfahren wie MRT, CT oder Ultraschall, um diese krankhaften Ausbuchtungen oder Erweiterungen der Blutgefäße zu erkennen. Denn an dieser Stelle ist die Gefäßwand geschwächt und kann dem Blutdruck nicht mehr vollständig standhalten.

Das Gefährliche ist, dass ein Aneurysma oft lange keine Beschwerden verursacht und daher unbemerkt bleiben kann. Wird es größer oder reißt die Gefäßwand, kann es zu lebensbedrohlichen Blutungen kommen – zum Beispiel zu einer Hirnblutung bei einem Aneurysma im Gehirn. Genau deshalb spielt Prävention und Früherkennung bei Risikopatienten eine wichtige Rolle.

Risikofaktoren sind unter anderem:

  • Bluthochdruck
  • Rauchen
  • Gefäßverkalkung
  • familiäre Veranlagung
  • höheres Alter

Der Total Body Scan gibt Menschen, die ein erbliches Risiko haben, einen tatsächlichen IST-Stand ihrer Gesundheit. Wir beobachten, dass das oft eine große Motivation ist, diesen Zustand zu halten oder gar zu verbessern. Außerdem gibt es dem Patienten Sicherheit.

Ja, denn mit dem MRT Unter- und Oberbauch findet auch eine Analyse der Leber statt. Dies ist sehr wichtig, da eine Fettleber anfangs oft keine Beschwerden macht und deshalb lange unbemerkt bleibt.

Bleibt eine Fettleber unbehandelt, entzündet sie sich und führt im Laufe der Zeit zu Leberschäden. Außerdem erhöht sie das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Die gute Nachricht: Eine Fettleber kann sich oft wieder zurückbilden. Besonders wirksam sind Gewichtsreduktion, regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und weniger Alkohol.

Eine Gewichtszunahme kann viele Gründe haben. Um einen soliden Ansatz zu bekommen, liefert der Total Body Scan eine grundlegende Einschätzung der Gesundheit. Damit wissen Sie, wo Sie gesundheitlich stehen.

z.B. entdeckt das Untersuchungsprogramm im Ultraschall fibrotische Veränderungen der Schilddrüse. Das bedeutet normales Schilddrüsengewebe ist teilweise durch Bindegewebe ersetzt worden. Das ist meist ein Zeichen dafür, dass in der Schilddrüse über längere Zeit Umbau- oder Entzündungsprozesse stattgefunden haben.

Fibrotische Veränderungen sind nicht automatisch gefährlich. Oft werden sie zufällig im Ultraschall entdeckt. Entscheidend allerdings ist, wie ausgeprägt die Veränderungen sind und ob die Schilddrüse noch normal funktioniert.

Viele Menschen haben dabei keine oder nur leichte Beschwerden. Wenn die Schilddrüse stärker betroffen ist, können Symptome wie Gewichtszunahme auftreten.

Durch eine medikamentöse Behandlung kann die Gewichtszunahme gestoppt bzw. sogar rückgängig gemacht werden.

Ja, der Total Body Scan kann in diesem Fall einen wichtigen Beitrag zur Ursachenklärung leisten. Anhaltende Müdigkeit kann viele unterschiedliche Auslöser haben und ist oft ein sehr unspezifisches Symptom. Häufig ist es nicht einfach, die genaue Ursache eindeutig zu identifizieren.

Ein wichtiger erster Schritt besteht deshalb darin, mögliche körperliche Ursachen umfassend abzuklären oder auszuschließen. Im Rahmen des Vorsorgeprogramms Total Body Scan Excellent können unter anderem Schilddrüsenerkrankungen, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Blutzuckerstörungen, Leber- oder Nierenerkrankungen, chronische Entzündungen sowie weitere gesundheitliche Auffälligkeiten erkannt werden. Die inkludierten Laboruntersuchungen helfen zusätzlich dabei, beispielsweise Eisenmangel oder Stoffwechselstörungen festzustellen.

Gerade, weil Müdigkeit ein so unspezifisches Symptom ist, kann eine umfassende medizinische Analyse sinnvoll sein – insbesondere dann, wenn die Beschwerden über längere Zeit bestehen und es keine klare Erklärung dafür gibt.

Wir helfen Ihnen gerne weiter.

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