Wie sieht ein CT-Gerät aus?
Ein CT-Gerät (Computertomograph) ist ein ziemlich imposantes Stück Medizintechnik – und obwohl es auf den ersten Blick ein bisschen wie ein riesiger futuristischer Donut aussieht, ist es eigentlich gar nicht so einschüchternd, wie viele denken.
In der Mitte befindet sich eine runde Öffnung (ca. 70–80 cm Durchmesser). Eine schmale Liege fährt langsam hinein und wieder heraus. Das Gerät selbst ist hell beleuchtet, und um die Öffnung herum befinden sich Sensoren und Röntgenröhren, die sich während der Aufnahme drehen.
Was erwartet dich bei einer CT-Untersuchung?
Vorbereitung
- Sie legen Schmuck, Brille, Uhr und andere metallische Gegenstände ab.
- Bei bestimmten Untersuchungen wird Ihnen Kontrastmittel verabreicht (über eine Vene oder zum Trinken).
Positionierung
- Sie legen sich auf die Liege, meist mit einem kleinen Kissen oder einer Rolle unter Kopf oder Knien.
- Gurte oder Schaumstoffpolster helfen, ruhig zu liegen.
Während der Untersuchung
- Sie liegen entspannt und möglichst still auf der Liege.
- Die Liege bewegt Sie langsam durch den Ring.
- Meist hören Sie ein leises Summen oder Surren, aber keine lauten Geräusche.
- Über eine Gegensprechanlage erhalten Sie gegebenenfalls Atemanweisungen wie „Bitte tief einatmen … halten … ausatmen“.
Dauer
- Die eigentliche Aufnahme dauert oft nur wenige Minuten.
- Mit Vorbereitung und eventueller Kontrastmittelgabe kann der gesamte Termin 10–30 Minuten beanspruchen.
Nach der Untersuchung
- Falls Sie Kontrastmittel erhalten haben, werden Sie oft noch kurz beobachtet.
- Danach können Sie in der Regel sofort wieder Ihrem normalen Alltag nachgehen.
Kurzes Fazit:
Eine CT-Untersuchung ist völlig schmerzfrei, schnell und liefert hochpräzise Querschnittsbilder des Körpers um Veränderungen zu diagnostizieren. Das Gerät sieht zwar futuristisch aus, aber die Erfahrung ist meist unspektakulär – nur ein paar Minuten ruhig liegen.
Im Total Body Scann® werden die Lunge und das Herz damit analysiert:
Beim Herz handelt es sich um einen Calcium Score: Die CT-Untersuchung liefert die Bilddaten, aus denen der Calcium Score berechnet wird. Damit lässt sich feststellen, stark Ablagerungen vorhanden sind, die sich zuerst als Arteriosklerose manifestieren und dann in weiterer Folge zum Herzinfarkt führen können. Rechtzeitig erkannt lässt sich medikamentös eingreifen bzw. Lebensstilveränderungen einleiten.
Bei der Lunge erkennt das CT sehr kleine Veränderungen (ab wenigen Millimetern), denn die dreidimensionalen Schnittbilder (Querschnitte) haben eine hohe Auflösung und entdecken Fibrosen, Bronchiektasen, sehr feine Gewebsveränderungen, Tumore, etc.